Davinci Resolve 14 Videoschnitt

Nun, wir sind in Hamburg, Regen, bla bla... also habe ich Zeit, mich mal mit der Videobearbeitung zu befassen.

Um Videos zum Beispiel für YouTube zu schneiden, gibt es verschiedenste Schnittprogramme. Ich bin bei der Auswahl nicht zu sehr in die Tiefe gegangen. Es sollte eine Software sein, die potentiell "alles kann" und die halbwegs einfach zu bedienen ist. Wenn man im Internet sucht, merkt man schnell, welche Titel immer wieder fallen. Eine international recht verbreitete Videobearbeitungssoftware ist Davinci Resolve, aktuell in der Version 14 von Blackmagic Design. Da das Programm für den Durchschnittsmenschen selbst dann noch Freeware ist, wenn man ein YouTube-Video auch mal monetarisieren möchte, schien es mir eine gute Wahl. Zumal es mit jeder Menge Funktionaliät daherkommt. Einziger Nachteil für Leute, die kein Englisch können - soweit ich das sehe, gibt es die Software (noch) nicht mit deutscher Übersetzung.


Um die Funktionen von Resolve 14 zu erlernen, gibt es jede Menge YouTube Tutorials. Die benötigt man auch, da die vielen Funktionen automatisch eine gewisse Komplexität erzeugen. Blind loslegen und reines "learning by doing" ist dann doch sehr mühsam. Das ist so ähnlich wie bei Photoshop. Hat man keine Ahnung von der Software, geht eigentlich nichts. Aber wenn man erstmal irgendwann drin ist - geht so ziemlich alles. Und da Resolve 14, jetzt wo ich nach ein zwei Tagen halbwegs weiß, wie's funktioniert, einer gewissen Logik folgt, kann ich sagen, es ist relativ stringent und damit halbwegs einfach aufgebaut. Wenn man erstmal weiß wie, kann man recht zügig Videos damit zusammenschneiden und das ist, was zählt.

Kurzeinführung - Mini-Tutorial

Prinzipiell hat Resolve am unteren Rand 5 verschiedene Reiter. Das Rohmaterial in Form von Videos, aber auch Bildern und Audio-Files lädt man sich zunächst auf dem Reiter "Media" unten in die Ablage.

Der Davinci Resolve 14 Media-Pool
Auf dem Reiter "Edit" geht es dann weiter. Die in "Media" eingeladenen Files finden sich nun links wieder. Von dort zieht man sich die Dateien unten in die Timeline. In der Timeline schneidet man, fügt Titel hinzu, macht Ein- und Ausblendungen etc. Das Videobild oben links zeigt dabei immer die gewählte Datei aus dem Media-Pool an, sozusagen als Vorschau zum Treffen einer Auswahl, was hinzugefügt werden soll sozusagen. Zieht die gewünschte Datei einfach in das Vorschaufenster.

Man muss keineswegs eine ganze Videosequenz der Timeline hinzufügen. Lasst den Filmschnipsel in der Vorschau oben links ablaufen und setzt mit den beiden Tasten >| und |< Markierungen für den Ausschnitt, den Ihr dann vom Vorschaufenster nach unten auf die Timeline ziehen wollt, um ihn somit zu übernehmen.

Das Videobild oben rechts zeigt den Film in der Timeline an, also euer soweit bereits bearbeitetes Werk. Filmschnitte, Audiospuren, Titel etc. könnt ihr hier sehen und hören, so, wie sie später im fertigen Video ausschauen würden.

Tipp: nützliche Tastatur-Shortcuts stehen oben in der Menüleiste von Resolve. Mit "A" kann man einzelne Sequenzen selektieren, mit "B" bekommt man das Schneide-Werkzeug. Beim Editieren hilft letztlich nur ausprobieren und herumspielen.

Das Fenster zum Zusammenschneiden von Videos

Den Reiter "Color" übergehe ich an dieser Stelle. Hier kann man sich austoben, was die Farbgebung des Werks angeht. Auch dafür gibt es eigene Tutorials bei YouTube. Gleiches gilt für den Reiter "Fairlight", auf dem hinsichtlich des Sounds alles Mögliche bearbeiten kann.

Unter "Deliver" exportiert man dann das fertige Video. Im Prinzip muss man nur links die gewünschte Formate für Video und Audio einstellen, wobei einem die Voreinstellungen zum Beispiel für YouTube das Leben leicht machen. Tipp: Nicht zuviel an den vorgegebenen Formaten herumstellen, im Wesentlichen übernehmen, wie vorgegeben. Für YouTube wird MP4 mit Audio AAC-LC (96 kHz), H.264 bevorzugt. Details hier. Unter "File" einen Dateinamen angeben und dann den Job mit Klick auf "Add to Render Queue" nach rechts in die Todo-Liste übernehmen. Die Liste wird mit einem Klick auf "Start Render" abgearbeitet und am Zielort findet Ihr dann das fertige Video-File.

Das Fenster zum Erstellen des Video-Files
Das Ergebnis meines ersten Versuchs, zusammengeschnitten aus einigen Handy-Aufnahmeschnipseln, könnt ihr bei YouTube bewundern. Ich weiß, alles verwackelt, alles unprofessionell - aber für's Erste bin ich zufrieden :-)

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